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Jürgen Gemeinhardt

Jürgen Gemeinhardt

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Aktuelle Forschungsthemen (im Bereich "Konventionelle Druckverfahren")

32.169
Reduzierung von „Picture Framing" im Bogenoffsetdruck durch gezielte Wahl der Material- und Anwendungsparameter

Laufzeit: 01.01.2016 bis 31.12.2017
Förderung:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Programm zur Förderung der „Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)" über die AiF

Die häufig als „Picture Framing" bezeichneten Ablagerungen außerhalb des Papierformats beeinträchtigen mittlerweile viele Bogenoffsetdruckereien. Die Partikel können zu einem unerwünschten Aufbauen auf dem Drucktuch sowie dem Gegendruckzylinder führen. Durch die notwendigen Waschvorgänge wird die Wirtschaftlichkeit der Druckproduktion deutlich eingeschränkt. Geeignete Lösungsvorschläge bzw. Präventionsmaßnahmen existieren bisher jedoch nicht. Deshalb bleibt betroffenen Druckereien nur die Möglichkeit, mittels Probieren individuell herauszufinden, welche Materialkombinationen und Maschineneinstellungen sich als günstig erweisen.
Das Ziel des Forschungsvorhabens liegt in der Erlangung eines besseren Verständnisses für die Entstehungsmechanismen des „Picture Framing". Durch die Identifizierung der wesentlichen Einflussparameter und deren messtechnische Bestimmung sollen gezielte Abhilfemaßnahmen etabliert werden. Besonderes Augenmerk soll dabei auf den Feuchtungshaushalt gelegt werden, der erstmals auf detaillierte Zusammenhänge mit dem Phänomen geprüft wird. So ist davon auszugehen, dass es sich hierbei um eine Schlüsselgröße sowohl in Bezug auf die Entstehung als auch auf eine mögliche Reduzierung des störenden Aufbaus handelt.

 

42.028
Modellierung des drucktechnischen Verhaltens im Bogenoffsetdruck auf Basis der messbaren Papiereigenschaften

Laufzeit: 01.02.2016 bis 30.04.2018
Förderung:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Programm zur Förderung der „Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)" über die AiF
Partner: Bundesverand Druck und Medien e.V.

Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen die papierseitigen Einflussfaktoren auf die Volltonfärbung und die Tonwertzunahmen genau identifiziert und als Vorschlag zur Aufnahme in die ISO 15397 eingebracht werden. Diese Norm legt die zwischen Hersteller und Druckerei zu kommunizierenden Papiereigenschaften fest und ermöglicht somit eine Art Eingangskontrolle, mit der potenzielle Druckprobleme bereits im Vorfeld erkannt werden können. Durch eine Quantifizierung der Zusammenhänge sollen weiterhin gezielte Voreinstellungen der Maschine in Bezug auf die Volltonfärbung sowie gezielte Anpassungen der Tonwertzunahmen im CtP-RIP in Abhängigkeit des verwendeten Papiers ermöglicht werden.
Die im Rahmen des geplanten Forschungsvorhabens erzielten Ergebnisse sollen weiterhin klären, inwieweit eine Zuteilung spezieller Bedruckstoffe wie Kartons, Volumenpapiere oder ungestrichene Sorten mit verdichteter und glatter Oberfläche zu den bereits bestehenden Standardpapiertypen möglich ist. Als Voraussetzung gilt die Erreichbarkeit der vorgeschriebenen Volltonfärbung unter offsetdrucküblichen Farbschichtdicken. Abweichende Tonwertzunahmen können in der Praxis mit den neu zu ermittelnden Algorithmen im RIP korrigiert werden. Unter Umständen sind zusätzliche Papierkategorien zu definieren, die als Änderungsvorschlag in den Normungsprozess eingebracht werden können. Eine Einteilung soll auf Basis der Materialeigenschaften geschehen, die sich als verantwortlich für die erzielbaren Volltondichten herausstellen.

 

80.008
Grundlagen der grafischen Standardisierung bei der Herstellung von Kunststoffkarten

Laufzeit: 01.04.2015 bis 30.09.2017
Förderung:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Programm zur Förderung der „Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)" über die AiF

Für den Offsetdruck regelt ISO 12647-2 Volltonfärbungen, Tonwertzunahmen und Toleranzen für Skalenfarben (CMYK). Ergänzend dazu gibt es den vom Bundesverband Druck und Medien e.V. und der Fogra ausgearbeiteten ProzessStandard Offsetdruck (PSO) und ProzessStandard Digitaldruck (PSD). Der PSO ist die Beschreibung einer industriell orientierten und standardisierten Verfahrensweise bei der Herstellung von Druckerzeugnissen laut ISO 12647-2. Durch den ProzessStandard Offsetdruck kann die Produktion von der Datenerfassung bis zum fertigen Druck qualitativ abgesichert werden.
Die ISO 12647-2 und der ProzessStandard Offsetdruck beziehen sich jedoch ausschließlich auf Papier als Bedruckstoff. Das für die „Plastikkarte" zuständige internationale Normungsgremium ISO/IEC JTC 1/SC 17 WG1 („Cards and Personal Identification") diskutiert seit einiger Zeit ebenfalls die Vorgaben für Farbwerte und Toleranzen auf Plastikkarten. Aufgrund der fehlenden Grundlagen für diese Diskussion wurden weitere Arbeitsvorschläge bis zum Vorliegen von aussagekräftigem Datenmaterial eingestellt.
Bisherige Untersuchungen zeigten, dass bei matten Kernfolien keine folienbedingten Unterschiede in der Tonwertübertragung auf die Kernfolien auftraten, Drucke auf glänzenden Kernfolien ca. 5 % kleinere Tonwertzunahmen aufweisen, sich der Farbort der Kernfolien auf die Farborte des Drucks auswirkt und in Folge der Lamination die Tonwerte um bis zu 10 % zunehmen und Farbänderungen bis zu ΔE*ab = 8 auftreten. Aktuelle Untersuchungen bestätigen diese grundlegenden Effekte für die Laminate und verdeutlichen darüber hinaus den Einfluss der Messblende der Farbmessgeräte auf die Farborte. Farbmessergebnisse, die mit einem Messgerät mit einer 11 mm-Messblende ermittelt wurden, dienten als Grundlage für einen ersten Standardisierungsvorschlag, dem jedoch noch eine statistische Absicherung fehlt. Farbverschiebungen zwischen Drucken und Laminaten fallen auf der Basis von Farbmesswerten, die mit großen Messblenden ermittelt wurden, relativ einheitlich aus und sollten materialunabhängige Kompensationen gestatten.
Auf der Grundlage von Farbmessdaten, die mit typischen Farbmessgeräten der Druckindustrie (Messblenden < 4 mm) ermittelt wurden, ergibt sich dagegen eine deutliche Vielfalt bei den messtechnischen Farbcharakterisierungen für unterschiedliche Kombinationen aus Kern- und Overlayfolien. Diese verschiedenen Ausprägungen sollten hauptsächlich durch Unterschiede bei der lateralen Ausbreitung reflektierten Lichts innerhalb der transparenten Overlays verursacht werden.
Zur angestrebten Einsetzbarkeit von in der Druckindustrie bereits weit verbreiteten Farbmessgeräten mit kleinen Messblenden zur farblichen Charakterisierung von Kartenlaminaten wäre eine Simulation der Messwerte für große Messblenden aus Messwerten von kleinen Messblenden wünschenswert. Dazu sollten Einflüsse von Materialkenndaten der Overlayfolie wie Brechungsindex, Absorptionsverhalten, Dicke und Rauheit, der Kernfolienrauheit und der Rauheit der Grenzfläche zwischen Overlay- und Kernfolie auf die Farbmesswerte für kleine Messblenden ermittelt und anschließend zu einer Simulationsmethode verfeinert werden. Für die Bewertung der Nutzungsdauer von Karten ist eine weiter vertiefte Kenntnis der farblichen Veränderungen bei der Alterung sehr hilfreich.

Kontakt: Dr. Uwe Bertholdt



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