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Weiterentwicklung der Norm ISO 2846-1 zur Sicherung des Standardisierungskonzepts für den Offsetdruck


Forschungsbericht

42.027

Autor

Gemeinhardt, J.; Zins, L.; Zimmermann, Chr.

Publikationsjahr

2017

Abstrakt

Die Farbverschiebungen einer Primärfarbe beim Wechsel vom Testsubstrat APCO auf einen bestimmten Bedruckstoff hängen von der Transparenz der Druckfarben und der Änderung des Druckglanzes ab. Folglich ist es nicht möglich, einen allgemeingültigen und zur ISO 2846-1 konsistenten Sollfarbort auf einem anderen Substrat zu definieren.

Da sich die im Offsetdruck eingesetzten Bedruckstoffe meist deutlich von APCO unterscheiden, stellt sich die Frage, ob ein Festhalten an den bisherigen Spezifikationen der Norm sinnvoll ist. So kann es vorkommen, dass sich Druckfarben bei der Laborprüfung zwar ähnlich verhalten, in der Praxis jedoch deutlichen streuen.

Die Volltonfärbung wird von den Bedruckstoffeigenschaften Farbort, Glanz, Rauheit und Wegschlagverhalten wesentlich beeinflusst. Auf Basis dieser Kennzahlen wurde ein mathematischer Zusammenhang abgeleitet, mit dem eine Berechnung des Farborts für durchschnittliche Druckfarben vorgenommen werden kann.

Eine Anwendung der Formel verdeutlicht, dass die Toleran-zen der ISO 2846-1 für ein Testsubstrat zur Farbprüfung zu groß gefasst sind. Dies betrifft insbesondere die Helligkeit. Aber auch für b* und den Glanz werden weitere Einschränkungen empfohlen.

Obwohl zur Transparenzbestimmung nicht die absoluten Farbunterschiede durch Bedruckung eines schwarzen Testsubstrats herangezogen werden, sondern die schichtdickenabhängigen Änderungen, bleibt ein gewisser Einfluss des Druckglanzes bestehen. Der Hinweis in der Norm, dass ein Testsubstrat so gewählt werden sollte, dass sich möglichst keine Glanzänderungen ergeben, erscheint nicht praxisgerecht.

Durch die Festlegung auf einen bestimmten Glanzbereich zur Transparenzbestimmung können die Ergebnisse zwischen verschiedenen Laboren zwar vereinheitlicht werden. Allerdings ist es dadurch nicht möglich, Fehlinterpretationen, die durch Glanzänderungen hervorgerufen werden, komplett zu vermeiden.

Weiterhin wurden für den Glanz von Druckfarben der sogenannte Glanzindex und die Glanzkonstante definiert. Diese stellen bedruckstoffunabhängige Kenngrößen dar und können über Andrucke auf Bedruckstoffen ermittelt werden, die in ihrem Glanz abgestuft sind.

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